Über unseren Köpfen entsteht ein neuer Raum​

Drohnen für Transport und Sensorik könnten zu einem normalen Bild im Stadtraum werden. 

Aber was bedeutet das? Und wer entscheidet darüber, was dort oben passiert?

Luftraum-Stadt.de ist das Portal für Perspektiven und Debatten rund um Drohnen im urbanen Raum.

Luftraum-Stadt.de entwickelt sich weiter.

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Events

Wir sollten den Horizont im Blick behalten.

Die Anwendung von Dohnen in urbanen Räumen nimmt langsam zu. Ob effiziente Datengewinnung oder automatisierter Warentransport – immer mehr Behörden und Unternehmen nutzen die Möglichkeiten, die der technische Fortschritt und der rechtliche Rahmen ermöglichen.

Das bringt Chancen – aber auch neue Konflikte: Lärm, Sicherheitsrisiken, Überwachung und Fragen nach fairer Nutzung machen den Luftraum über unseren Köpfen zu einem politischen Raum.

Mit der Symposiumsreihe „Luftraum Stadt“ schaffen wir einen Ort für Austausch und Diskussion.

In drei Symposien und einer Session auf der re:publica sprechen wir mit Expert:innen und der Stadtgesellschaft über die Zukunft des urbanen Luftraums in Berlin.

2026
18 JUN
18. Juni 2026
18.00–22.00 Uhr

Die Berliner Luft

  • Nach kurzen Schlaglichtern auf die Ergebnisse der bisherigen Panels arbeiten wir gemeinsam im Raum an zentralen Leitfragen für den Umgang mit Drohnen im urbanen Raum. Ziel ist eine erste Orientierung hinsichtlich die Frage, nach welchen Maßstäben der Himmel über Berlin künftig genutzt werden soll. Die Veranstaltung versteht sich als offene Werkstatt für alle, die die Zukunft des Berliner Luftraums mitgestalten möchten.
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2026
04 JUN
4. Juni 2026
18.00–22.00 Uhr

Stadt unter Drohnen

Zwei aufeinander folgende Podien á 90 Minuten mit jeweils 5-minütiger Selbstvorstellung der Referenten und impulsgebender Moderation. Die Zusammenfassung in Text und Bild auf dem Luftraum-Stadt.de Blog!

  • Logistik (Podium 1): Wofür eignen sich Transportdrohnen und wie gehen wir damit um, wenn Lieferverkehr in der dritten Dimension zunimmt? Wie plant man diese Verkehrsebene nachhaltig?
  • Sensorik (Podium 2): Hochmobile Drohnen eignen sich für die Überwachung von Infrastruktur, Verkehr und Mensch. Was ist erwünscht, wo ziehen wir Grenzen?
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18 MAY
18. Mai 2026
13.00–13.30 Uhr

Über unseren Köpfen (auf der re:publica)

Vortrag auf der „re:publica 2026 – das Festival für die digitale Gesellschaft“ in der Station Berlin und als Live-Mitschnitt auf YouTube:

  • Zu aktuellen Trends im deutschen Drohnen-Ökosystem: Reallabore, etablierte Anwendungen und das Verhältnis der deutschen ‚Urban Air Mobility‘ Modellregionen zu den Potenzialen der Technologie für die Standortentwicklung
  • Politische und planerische Gestaltungserfordernisse und – Möglichkeiten für eine nachhaltige und gerechte Stadtgesellschaft
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07 MAY
7. Mai 2026
18.00–22.00 Uhr

Vom Fliegen und Fliehen

Woher kommen Drohnen und wie verändern sie unseren Blick auf die Stadt und den Raum über uns? Zwei aufeinander folgende Podien á 90 Minuten mit Selbsteinführung der Referent:innen und impulsgebender Moderation. Die Zusammenfassung in Text und Bild auf dem Luftraum-Stadt.de Blog!

  • Vom Fliegen (Podium 1): Technologische, wirtschaftliche und politische Triebkräfte hinter Innovativen Luftfahrtenwendungen im Bereich Sensorik und Transport.
  • Vom Fliehen (Podium 2): Kulturelle, künstlerische und soziologische Wahrnehmungen, Zuschreibungen und Verarbeitungen von Drohnen und einer urbanen Luftraumnutzung.
Zum Event

Luftraum Stadt stößt eine öffentliche Debatte über den unteren Luftraum an.

Über uns

Luftraum Stadt wird ermöglicht durch das Projekts U-Space Berlin, das vom Berliner Senat im Rahmen der Förderlinie „wirtschaftsorientierte Reallabore“ unterstützt wird (2025–2028).

Im Projekt wird erstmals der Einsatz von Lieferdrohnen im Stadtgebiet erprobt.

An der Technische Universität Berlin verantworten Dr. Tobias Biehle und Simon Wöhr die Bürgerbeteiligung. Sie untersuchen ergebnisoffen, wie Drohnen sinnvoll in der Stadt eingesetzt werden können und welche Erwartungen, Perspektiven und Bedenken damit verbunden sind.

Gemeinsam vertreten sie die Überzeugung, dass die Nutzung des urbanen Luftraums gemeinwohlorientiert gestaltet werden muss – als Ergebnis eines breiten gesellschaftlichen Aushandlungsprozesses.

Dr. Tobias Biehle

Forscht als Sozialwissenschaftlicher an den Technikfolgen von Drohnen und urbaner Luftmobilität. Organisiert und moderiert die Zusammenarbeit von Verwaltungen, Zivilgesellschaft und Wirtschaft.

Simon Wöhr

Stadtraumentwickler und Gründer von urban tactics. Initiator zahlreicher Berliner Projekte und Reallabore (u. a. Holzmarkt, Haus der Statistik, Radbahn) mit Fokus auf neue Nutzung und gerechte Verteilung des öffentlichen Raums.

FAQ

Was ist „Luftraum Stadt“?

„Luftraum-Stadt.de“ ist ein Portal für Perspektiven, Fragen und Debatten zum urbanen Luftraum. Seit 2026 bringt es Stimmen aus Stadtgesellschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Praxis zusammen und schafft Raum für Austausch über die Nutzung des Himmels über unseren Städten. Für die Zukunft ist neben den Offline-Formaten unter anderem auch ein Online-Forum in Planung. 

Das Angebot richtet sich an alle, die sich für Innovation und den Stadtraum interessieren – ganz gleich ob technikbegeistert oder eher kritisch: Bürger:innen, Initiativen, Fachleute aus Planung und Verwaltung sowie Akteur:innen aus Wirtschaft und Forschung.

Der „untere Luftraum“ bezeichnet den Bereich vom Boden bis circa 120 Meter über der Stadt – dort, wo sich künftig Drohnen bewegen könnten. Dieser Raum wurde bisher vor allem von Vögeln, Hobbyfliegern und Behörden mit Sicherheitsaufgaben genutzt. Der Raum wird zunehmend Gegenstand von Nutzungskonflikten und gesellschaftlicher Auseinandersetzungen.

U-Space bezeichnet ein europäisches Konzept zur sicheren und effizienten Integration von Drohnen in den Luftraum. Im Grunde ist es eine digitale Infrastruktur für die Überwachung des unteren Luftraums. Es umfasst digitale Dienste und Regeln, die den Drohnenverkehr koordinieren und in bestehende Luftverkehrssysteme einbinden sollen. Das Konzept wurde bereits 2018 definiert. Wofür das „U“ steht, kann niemand so recht sagen.. vielleicht für Unbemannt? 

Für Drohnenflüge gelten in Berlin klare gesetzliche Vorgaben. Für Fluggenehmigungen ist das Luftfahrtbundesamt zuständig. Für Sondergenehmigungen zum Fliegen in hiesigen Flugverbotszonen die Untere Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg. Einen aktuellen Überblick, was geht und was nicht, bietet die Karte auf der Plattform DIPUL – einfach mal dannach suchen. 

„Luftraum Stadt“ entsteht im Kontext des Projekts „U-Space Berlin“ (2025-2028). U-Space Berlin wiederum wird vom Berliner Senat gefördert im Rahmen des Programms „Wirtschaftsorientierte Reallabore“. Wir, die Technische Universität Berlin, verantworten die Bürgerbeteiligung und wollen das Portal langfristig als Raum für Austausch und Diskussion betreiben.

Die Website wird schrittweise ausgebaut und um verschiedene Beteiligungsformate ergänzt – etwa Veranstaltungen, Umfragen oder Diskussionsangebote. Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und aktiv in den Dialog einzubinden. Am besten ist es, unseren Newsletter zu bestellen.

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